36-5 Jahres-Recall und Frage (I)

Vor fünf Jahren kontaktierte mich ein Zuweisen (MKGler und (Studien-)Freund) mit der Bitte um Behandlung einer seiner sehr geschätzten Mitarbeiterinnen.

An Zahn 36 hatte sich eine ausgeprägte apikale Osteolyse mit nun stark zunehmenden Schmerzen manifestiert. (TST bukkal 9mm; Fistel zervikal; IKD: keine Fraktur intrakoronal/-kanalär)

Sommer 2019

In insgesamt zwei Terminen konnten wir dieses Ergebnis erzielen:

Abschluss Herbst 2019 – Präparationsdurchmesser mes&dis ISO 35 – WF mit BC Sealer&GP

Mich würde an dieser Stelle interessieren, wie es die WURZELSPITZE Leser in solchen Fällen mit der Abrechnung der Leistungen halten?

Bekommt die Mitarbeiterin einen „normalen“ Kostenplan oder erfolgt die Behandlung komplett kostenfrei?

Wenn nicht, kommt man der Patientin in einer anderen Form entgegen und wenn ja, wie?

Welche Erwartung hat wohl der Zuweiser und sollte einen das tangieren?

Vor einigen Tagen erhielten wir nun eine Terminanfrage der damaligen Patientin mit Bitte um Weiterbehandlung des mittlerweile auch nekrotisch gewordenen Zahn 37…

Wie jetzt verhalten?

Höre ich Stimmen, Meinungen und Vorschläge ?

5 Jahre post op Endo 36 – leider scheint keine proth. Neuversorgung der Teilkrone erfolgt zu sein

PS: Erfreulich, dass Zahn 36 auf die Behandlung von damals angesprochen zu haben scheint…

3 Gedanken zu „36-5 Jahres-Recall und Frage (I)

  1. Guten Morgen Herr Kaaden,

    bei mir bekommen nur meine Mitarbeiter und Familienangehörige Leistungen geschenkt.
    Bei Angehörigen von Mitarbeitern, Nachbarn und Freunden gibt es keine Nachlässe.

    VG,

    Markus

  2. Normal berechnen, es ist doch die Mitarbeiterin des MKG und nicht deine. Da muss sich dann der MKG was einfallen lassen. Wenn er erwartet, dass du ihr entgegenkommst, muss er auf dich zu kommen, und das im Vorfeld.
    Ich hatte mal einer eigenen Mitarbeiterin einen 46, 5 Kanäle, apik. Pa, revidiert, 5 Std, natürlich ohne Kosten. Im Rahmen unserer Überstundenregelung hat sie mir diese Zeit als normale Arbeitszeit für sich aufgeschrieben. Das Wort Danke fiel von ihr nie, nur ich hab mich nach der letzten Sitzung bei ihr für Ihre Geduld bedankt. So viel zu Dankbarkeit und Wertschätzung. Ähnliches hätte ich zu einer Kollegenbehandlung, der die Praxis mit den Worten verlies, schreib deine Rechnung ganz normal, ich bin versichert. Die Fremdkosten Labor (gemeinsames Labor) hat er mir nicht bezahlt, auf Erinnerungen nicht reagiert. Am Ende hat er sich diese Kosten incl. RA-Kosten vom Labor erstatten lassen. War kein armer! Ich wollte nicht betteln, er sich zu fein, mit mir eine Lösung zu finden.
    Meine bescheidene Meinung und Erfahrungen

  3. Bei uns bekommen nur eigene Mitarbeiterinnen und deren minderjährige Kinder Leistungen geschenkt. Die Überweiser verlangen selbst für Familienmitglieder keine Vergünstigungen, bzw. kündigen ungefragt die normalen Konditionen an.

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