Diesen Dens invaginatus hatte ich vor einiger Zeit hier schon einmal vorgestellt um den Vorteil einer dreidimensionalen Bildgebung zu verdeutlichen.
Nun ist die erste Behandlungssitzung erfolgt.
Die Invagination begann knapp an der medialen Randleiste des 42.
Nach Pulver-Wasserstrahlreinigung konnte die Invagination deutlich dargestellt und in der Folge mit einem sehr feinen diamantierten rotierenden Instrument eröffnet werden.
Unmittelbar nach der initialen Spülung mit NaOCl entleerten sich große Mengen putriden Exsudates. Nachdem die Exsudation sistierte, wurde CaOH2 eingelegt und der Zahn temporär verschlossen.

Wie geht’s nun weiter? Es stehen zur Auswahl:
- Regenerative Therapie
- MTA Verschluss
- Ausfüllen der Invagination mit biokeramischem Sealer
- Extraorale Behandlung mit intentioneller Replantation
- Langzeitmedikation und Abwarten knöcherner Heilung
Ich bin gespannt auf die Vorschläge, denn die zweite Behandlung ist noch nicht erfolgt.
RET käme bei mir nicht in Frage. Ich würde als erstes eine Langzeitmed wählen…
lgc