Bisher habe ich primär von unseren positiven Erfahrungen bei reparativen endodontischen Behandlungen berichtet…
in diesem Beitrag möchte ich Ihnen den heute 16-jährigen Felix vorstellen.
Wir haben vor sieben Jahren bei dem Jungen die erwähnte Behandlung durchgeführt.

Damals war es sehr schwierig eine adequate Blutung im Kanalsystem zu provozieren (trotz Beachtung aller „Spielregeln“), weswegen sich das MTA nach meinem persönlichen „Geschmack“ zu weit im mittleren Kanaldrittel befindet…

unter dem Strich waren wir aber froh die Behandlung wie hier zu sehen abzuschliessen zu können.

Gestern nun erreichte uns das 7-Jahres-Recall.
Während die apikale Parodontitis ausgeheilt scheint, kam es leider zu keiner Zunahme der Wandstärken bzw. der Wurzellänge.

Handelt es sich also um einen Misserfolg?

Sollte man eine weitere Behandlung durchführen und falls ja, wie sollte diese aussehen?
Sieht verdächtig Ossefikation aus. Wie ist der Klopfschall?