„50 nicht von der Hand zu weisende, ausgesucht gute Gründe, sich auf Endodontie zu spezialisieren“ – Episode 1: „SPASS!“

SPASS !

wenn ich in einem Wort zusammenfassen müsste, die Quintessenz dessen wiedergeben sollte, was wir gewonnen haben, nachdem wir vollständig zur ENDO gewechselt sind, dann wäre es dieser Slogan: SPASS !

Aber der Reihe nach.

Natürlich – es ist nicht so, dass ich all die Jahre in unserer Praxis keine Freude hatte. Allerdings- ich sag mal so, Sonne und Regen haben sich – Echtes Aprilwetter – immer wieder mal abgewechselt.

Am 25. Januar 1993 hatte ich meinen ersten Arbeitstag in eigener Praxis.
Bis Ende 2012 war ich dann das, was man einen Generalisten mit ausgeprägtem Schwerpunkt „Endodontie“ bezeichnen könnte. Konkret – mit einem reinen Endo – Tag so um das Jahr 2001 oder 2002 herum angefangen, zuletzt 4 Tage Endo, 1 Tag Kons, ZE eher selten und zuletzt nur noch festsitzend.

Und jetzt nur noch und ausschließlich Endodontie. Was hat sich geändert ?

So banal es klingt und so klischeehaft es erscheint: Wir haben Spass ! Und zwar dauerhaft.

Jeden Tag komme ich in die Praxis und freue mich auf das, was mich erwartet.

Ich bin positiv gestimmt in Vorfreude auf das Kommende. Das war in all den Jahren zuvor (und wir reden hier immerhin von 2 Dekaden Dental-Fronarbeit) von der Tendenz her eher anders rum. Wie oft habe ich mich am Morgen auf der Fahrt zur Praxis gefragt: Was wird wohl heute auf mich warten ?“ Und – was die innere Stimme nicht aussprach, was aber immer im Raum stand als stumme Fortsetzung der Frage – an Unangenehmem, an Unvorhergesehenem, an Ätzendem ?

War es früher von der Grundstimmung her jeden Tag auf Neue wie ein Aufbruch ins Ungewisse (so müssen sich die antiken Seefahrer gefühlt haben), so empfinde ich es heute wie das Geburtstagskind am Tage seiner Geburtstagsfeier. Man weisst nicht, was man geschenkt bekommt, aber eins ist sicher, man bekommt auf jeden Fall viele schöne Geschenke.

Oder – anderes Sinnbild -Man setzt sich hungrig an den Tisch zum Mittagessen. Keine Ahnung, was die Mama heute gekocht hat, aber eins steht fest, es ist auf jeden Fall lecker.

Und daher gilt es für Leser/Leserin, in sich selbst hineinzuhorchen.
Haben Sie auch permanent Spass in der Praxis ?

Dann Glückwunsch, nur noch aus Neugierde hier weiterlesen.
Allen Anderen kann ich an dieser Stelle nur raten, sich von den negativen Dingen der Berufsausübung (ich rede jetzt vom Arbeiten per se, nicht vom Ärger mit Patienten, die ihre Rechnung nicht zahlen)  zu trennen.  Und zwar so schnell wie möglich, denn ICH habe viel viel zu lange diese Entscheidung vor mir hergeschoben.

Bester neutraler Indikator zur Unterstützung dieser These: Mein Team. Viel zu lange hätte ich gewartet, das hätte ich viel früher tun sollen, so habe ich es immer wieder gehört und höre es auch heute noch ab und zu.

Was natürlich nicht stimmt, die Zeit war noch nicht reif.
Nein. Sagen wir besser. Ich war noch nicht reif.
Noch nicht bereit.

Jetzt fühle ich mich befreit.
Und eine solche Befreiung setzt positive Energie frei.
Die man wiederum in neue Projekte investiert. Welche einen wiederum weiterbringen. Eine positive Feedback- Schleife hin zum (noch) Besseren.

Das bringt uns zum Topic der morgigen Folge, die da lautet:

KONZENTRATION !

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