von Christian Danzl
Ich gebe es zu, die Aktualität dieser Bastelanleitung wird immer geringer, weil das analoge Röntgen immer mehr abnimmt.
Noch läuft bei mir in der Praxis das analoge Röntgen, aber sicher auch nicht mehr lange.
Um die analogen Röntgenbilder dennoch zügig digital weiter zu leiten, müssen sie digitalisiert werden. Am schnellst geht abfotografieren.
Und zwar mit iPhone/iPad/Smartphone/Tablet. Somit kann man sich den Weg Kamera, Import in Fotoprogramm, email sparen.
Eine kleine Kiste (bei mir war es eine alte Zigarrenkiste)genommen, in den Boden ein Loch gebohrt (um die Naheinstellgrenze der Kamera nicht zu unterschreiten, habe ich noch eine Kappafix-Platte darüber geklebt), Rö auf den Rö-Bildbetrachter, Kiste drauf gestellt, iPhone mit der Kamera über das Loch gelegt, Bildausschnitt gewählt und abgedrückt.
Das Bild kann jetzt – wenn nötig – im Telefon/Tablet bearbeitet, und einfach verschickt werden.
Per mail, oder einfacher Instant-Messenger (ICQ, WhatsApp, Telegramm, Threema …)
Wenn möglich Bild nicht in der gleichen Nachricht mit dem dazugehörigen Namen durch das Netz schicken.

Hallo Herr Danzl,
wir benutzen den kleinen Roviscan, ein über USB angeschlossenen Röntgen- Zahnfilm- Scanner (http://www.posdion.com/eng/pro/roviscan.html). Dadurch werden die Bilder direkt in unsere Röntgensoftware importiert und können dort auch nachbearbeitet werden.
Optimierungsvorschlag: für eine bessere Aufnahmequalität das unnötige Umgebungslicht ausblenden,also entweder das Loch im Boden der Kiste rechtwinklig analog zur ZF Größe anlegen (Stichsäge), den entsprechenden Ausschnitt mit schwarzem Karton nachbilden oder die Zahnfilme in Dia-Rahmen einlegen.
Hallo Christian,
super Idee
danke für die Anregung
grüße aus FFM Daniel