Intrakanaläre Anatomie Zahn 26: 2D – Röntgen und 3D – Röntgen im Vergleich

von Hans – Willi Herrmann

Es ist nichts Neues, dass ein DVT (eine adäquate Qualität von Aufnahmegerät und Aufnahme vorausgesetzt) eine Reihe von Details aufzeigen kann, die dem zugehörigen 2D- Zahnfilm verborgen bleiben. Nachhaltig in Erinnerung geblieben ist mir zum Beispiel der hier und danach hier sowie abschließend hier vorgestellte Fall.

Vor ein paar Wochen zeigte sich dann folgende Situation: Zahn 26 und Zahn 27,  Zustand nach Trepanation, zur Weiterbehandlung an uns verwiesen.BN26-1

Während der Zahn 26 und 27 sich  im Zahnfilm eher unspektakulär präsentierten, zeigte das DVT eindrucksvoll eine unerwartet weitverzweigte und ungewöhnlich zu nennende Anatomie voller Anastomosen und Aussackungen.
Im Video zunächst das Fenster links unten anschauen, es zeigt die Veränderungen beim Durchscrollen in sagittaler Richtung von mesial nach distal.

Mein Vorschlag – erst das konventionelle Röntgenbild anschauen, zunächst bewusst so, wie sie es bei jedem anderen Routine- Bild tun würden. Anschließend dann der Blick auf´s DVT, um zuletzt – mit dem so gewonnen Wissen – den Zahnfilm erneut zu analysieren.

Viel Spass und bitte die Kommentar- Funktion nutzen.

2 Gedanken zu „Intrakanaläre Anatomie Zahn 26: 2D – Röntgen und 3D – Röntgen im Vergleich

  1. Beeindruckend und erschreckend zugleich hat man, so wie ich, kein DVT.

    Welche Faktoren haben dich veranlasst ein DVT anzufertigen? Die unregelmäßige Kanalstruktur und das resorptive Gesehen an der mesialen Wurzel?

    Viele Grüße

  2. Lieber Ha-Wi,

    mal wieder ein hervorragendes Beispiel für die Informationen die wir durch die 3D-Diagnostik erhalten können. Mich würde Deine Aufbereitungssequenz für diese Anatomie interessieren ;-)

    Herzliche Grüße
    Oscar

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