von Ronald Wecker
Nach fehlgeschlagener Primärbehandlung werden an Zähnen mit gegossenen Stiftaufbauten immer noch sehr häufig Wurzelspitzenresektionen durchgeführt obwohl die Erfolgsprognosen für das primär chirurgische Vorgehen ohne vorherige orthograde Revision um die 50% betragen.
In vorliegendem Fall hatte sich der Patient vor der Therapieentscheidung selbst über Alternativen zum vorgeschlagenen chirurgischen Vorgehen informiert.
Bei der Entfernung massiver Stiftaufbauten mit geringer Zementfuge hat sich das hier schon mehrfach beschrieben Thomas-System sehr bewährt.
Der Zahn musste hier allerdings vor der Stiftaufbauentfernung präendodontisch aufgebaut werden, da die palatinale tief unter Zahnfleischniveau frakturiert war, bevor der Zahn überkront worden war. Die ausreichende Hämostase ist der Schlüssel zum Erfolg, da zu Beginn der adhäsive Aufbau unter relativer Trockenlegung erfolgen muss.
Nach absoluter Trockenlegung kann dann der gegossene Stiftaufbau so reduziert werden, bis der eigentliche Stiftanteil dargestellt ist. Anschliessend kommt das Thomas System zum Einsatz. Nach Entfernung des Befestigungszementes konnte das bisher nicht aufbereitete palatinale Kanalsystem dargestellt und aufbereitet werden. Der bukkale Kanaleingang lag in der palatinalen Wand der Stiftpräparation. Weiter bukkal zeigen sich vorherige Instrumentierungsversuche als zwei kleine weisse Punkte unter dem Dentalmikroskop.
Die endometrische Längenmessung bestätigte reproduzierbar die im Röntgenbild sichtbaren Arbeitslängen, wobei die Lage des Kanalausganges im bukkalen Kanal im Zentrum der lateralen Aufhellung sehr gut die Position der Aufhellung erklären hilft.
Nach der Obturation wird eine Kommunikation beider Kanäle im apikalen Drittel sichtbar.








Hallo, was ist das für ein röntgensensor?
Erfahrungen mit xios xg supreme?
Überlege eine Anschaffung
Der Sensor ist ein Kodak 6100. Erfahrungen mit anderen Sensoren habe ich nicht.
Viele Grüße , auch von Herrn Wecker