Spülunfall (I)

Bei dem 69-jährigen Patienten wurde am 23.07.2026 alio loco eine endodontische Behandlung an Zahn12 initiiert. Bei der Routineuntersuchung war aufgefallen, dass der Zahn eine asymptomatische apikale Parodontitis aufwies.

Leider kam es kurz nach Initiierung der Therapie zu einem recht fulminanten Spülunfall.

Am Tag darauf stellte sich der Patient mit einer deutlichen Weichgewebsschwellung im Bereich der Oberlippe sowie Wange rechts in einer Universitätsklinik vor.

Hier erfolgte die stationäre Aufnahme zur intravenösen antibiotischen Therapie (3g Unacid 1-1-1).

Nach insgesamt drei Tagen konnte der Patient mit deutlich verbesserten Allgemeinzustand entlassen werden. Als Entlassungsmedikation wurde Amoxiclav 875/125mg (1-0-1) für fünf Tage verschrieben.

Wir sind nun gebeten worden die endodontische Therapie weiterzuführen…

2 Gedanken zu „Spülunfall (I)

  1. Guten Morgen Herr Kaaden,

    können Sie abwägen, was für eine Menge für eine solche Symptomatik nötig ist?
    Ich nehme an es handelte sich hier um H2O2?

    Liebe Grüße,

    Markus

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