Herodontics xtreme

Heute mal ein sehr extremer Fall.

Zur Vorgeschichte … die 65-jährige Patientin hatte vor einiger Zeit pulpitische Beschwerden an Zahn 45 entwickelt. Ihr Zahnarzt und Ehemann leitete daraufhin eine endodontische Therapie an Zahn 45 ein.

Leider kam es während des Vorgangs zu einer Perforation.

„Messaufnahme“ alio loco

Der daraufhin konsultierte MKG-Chirurg empfahl statt einer invasiven Therapie (wie hätte die wohl aussehen sollen – ausser man hätte den Zahn entfernt???) den Versuch der Zahnerhaltung…

anhand der Röntgenaufnahmen ein tollkühnes Unterfangen…

Interessanterweise stellte sich die Perforation intrakoronal weniger imposant (und quasi reizfrei) als gedacht dar.

Die Reparatur erfolgte mittels Biondentine, welches vorsichtig gegen das vorhandene Weichgewebe moduliert wurde…

Perforation vor und nach Deckung (intrakoronaler Guttapercha plug zur Vermeidung einer Kanalverlegung)

Das eigentliche Kanalsystem zu finden war kein wirkliches Problem (man suche idR immer lingual!)

initialer Kanaleingang vs. fertiger Präparation

im zweiten Termin erfolgte schliesslich die Obturation des Kanalsystems.

Beim Anblick des Abschluss-Röntgenbildes war ich von der Darstellung des Perforationsverschlusses selber überrascht.

Masterpoint-Aufnahme

Es bleibt aber festzuhalten… es handelt sich hier um:

“ Herodontics xtreme „…

Noch eine Anmerkung in merkwürdigen Zeiten: Da bereits die bloße Nennung eines Produktes auf einer Homepage als Werbung interpretiert werden kann, benennen wir diesen Blogbeitrag (wie auch jeden bereits geschriebenen sowie alle zukünftigen Beiträge, in denen Produkte benannt werden) als unbezahlte Werbung. Sollten wir (jemals) finanzielle Zuwendungen von Firmen erhalten, die Erwähnung bestimmter Produkte betreffend, werden wir die entsprechenden Blogbeiträge als „bezahlte Werbung“ ausweisen.

Kommentar verfassenAntwort abbrechen