Das Morita Root ZX 3 – oder macht es überhaupt noch einen Unterschied, welchen Apexlokator ich verwende ???

Auf der ESE 2 Jahrestagung in Paris wurde bei Morita am Stand ein neuer Apexlokator präsentiert: Das Root ZX 3.
Das ist heute kaum noch eine Meldung wert, oder ?
Sind solche Geräte doch mittlerweile unverzichtbare Grundausstattung jeder Zahnarztpraxis.

Ich arbeite seit rund 2 Jahren mit dem Root ZX 3.
Genauer gesagt mit einer speziellen Version mit Zusatzfunktion, aber das ist eine andere Geschichte.
Die Messeinheiten meines Gerätes und die des Root ZX 3 sind identisch und im Kopf überschlagen komme ich zu dem Ergebnis, das wir im Laufe der Jahrzehnte vermutlich mehr als 20 verschiedene ELM-Geräte in Gebrauch hatten.

Von denen immer wieder gesagt wird, dass es heutzutage keinen Unterschied mehr macht, welches davon zur Anwendung kommt.

Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen.

Es gab in dieser Zeit immer wieder Geräte, die sich für das Arbeiten überhaupt nicht empfohlen haben. Und es gibt zwei unterschiedliche Aspekte diesbezüglich. Zum einen natürlich die Genauigkeit der Messung an sich. Das erkennt man am besten, in dem man Messungen mit zwei unterschiedlichen Geräten durchführt und die Ergebnisse miteinander vergleicht. Das ist der Grund, warum ich über viele Jahre hinweg zwei Geräte am Patienten parallel genutzt habe. Was im Übrigen, wenn man einen diesbezüglich optimierten workflow sich zunutze macht, keinen Mehraufwand darstellt, aber immer wieder hilfreiche Zusatzinformationen liefert.

Zum Anderen ist aber auch die Art und Weise, wie diese Messung zustande kommt und sich präsentiert. Diese beiden Aspekte sind schwer in Worte zu fassen. Vielleicht mit dem Begriff Souveränität. Am Ende des Tages oder sagen wir besser im Laufe der Zeit kristallisiert sich einer gewisse Affinität zu dem einen oder anderen Gerät heraus. Und abschliessend ist es immer ein Gerät, das als Favorit sich seinen Stammplatz sichert. Sprich, es gab immer ein Gerät, dass primär zur Messung genutzt wird und dann noch ein zweites, dass dann im Nachgang zur Absicherung des Messergebnisses dient. Woran erkennt man bei unterschiedlichen Messergebnissen den Favoriten? Weil es das Geräte ist, dessen Messergebnis man im Zweifelsfalle mehr vertraut. Und das sich dann im Nachgang als das richtig gemessen habende herausstellt.

Und dann gibt es noch, nennen wir es eine Hall of Fame.
Das sind die Geräte, die wir herbeiholen, wenn wir es mit einer wirklich schwierigen Situation zu tun haben: Diese Geräte sind: Das Original Root ZX, das Raypex 6, die ELM Messeinheit des Endo-Piloten.

Wie schlägt sich nun in diesem Illustren Kreis das Root ZX 3?

Ganz einfach. Es ist das Gerät, dass wir allen anderen Geräten gegenüber vorziehen und zwar ohne Zögern. Weil es die beschriebene Souveränität in der Messung an den Tag legt, die von keinem der anderen Geräte erreicht wird und ich will sogar soweit gehen, mit deutlichem Abstand.

Woran man diese Ausnahmestellung ermessen kann?
Dass ich nach einer entsprechenden Zeit der Evaluierung in Abkehr der als von mir heilig gesetzten Regel, mit zwei Geräten parallel zu messen, das Root ZX 3 nun als primär einziges Gerät einsetze und die Zweitmessung mit einem Alternativ- Geräte nun nur noch eine Option für die wirklich schwierigen Fälle ist, wobei ich mich nicht erinnern kann, wann wir zuletzt darauf zurückgreifen mussten.

Also ein Paradigmenwechsel in meinem Handeln?
Ein (zu) grosses Wort, zeigt aber, dass wir es in der Tat hier mit einer besonderen Situation zu tun haben im positiven Sinne.

Daher mein Tipp.
Wer einen neuen Apexlokator braucht, der sollte sich unbedingt das Root ZX 3 anschauen.

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