Weil mich immer noch Mails erreichen, den HWH XXL Kalender betreffend – die Reserve-Exemplare sind weg und müssten ihre Empfänger auch schon erreicht haben. Jetzt gibt es also keine mehr.
Das Interesse am Kalender freut mich. Ich werde, wenn ich die 2026er Aufgabe im Herbst diesen Jahres auflege, dies hier bekanntgeben und dann gegebenenfalls mehr Exemplare bestellen.

Ein Wandkalender ist ja keine Raketen-Technologie, aber was den Kalender von den vielen anderen, die man normalerweise im Handel findet, unterscheidet, sind die Markierungs-Felder für die Jahresaufgabe und für die 3 Tagesaufgaben.
Die Idee hinter der Jahresaufgabe ist, das man sich in jedem Jahr einer besonderen herausragenden herausforderenden Sache stellt. Mit der man, wenn man sich später an das Jahr 2025 zurückerinnert, das Jahr in Verbindung bringt.
„2025, da habe ich DAS gemacht!“
Das könnten fordernde sportliche Aktivitäten sein, wie seinen ersten Marathon laufen oder den Kilimandscharo besteigen. Vielleicht auch eine besondere Reise, wie ich es mir für 2026 jetzt schon vorgenommen habe. Ich möchte dann eine längere Zeit durch Japan reisen, um Land, Menschen und Kultur inniger kennenzulernen.
Und weil solche grossen Aufgaben eine gewisse Vorbereitung erfordern und Rom nicht an einem Tag erbaut wurde, ist es hilfreich, den inneren Prokrastinations-Schweinehund bekämpfend, die geleistete Arbeit bzw. die notwendigen Vorarbeiten im Kalender festzuhalten.
Das Fleiss-Sternchen für Erwachsene gewissermaßen.
Motiviert nicht nur Grundschulkinder. Und man weiss gegebenenfalls, wenn der entsprechende Termin immer näher rückt, das man vielleicht jetzt langsam richtig Gas geben sollte. Gewissermaßen der kalendarische Motivations-Tritt in den Allerwertesten.
Und dann gibt es die Tagesaufgaben.
Das sind Dinge, die man tagtäglich tut oder zumindest tun sollte.
Dinge im Sinne der 1 Prozent- Methode. Oder, um mich auf WURZELSPITZE von vor 16 Jahren zu zitieren, Babyschritte.
Deren Verrichtung dann ebenfalls in den Kalender eingetragen werden.
So dass man übers Jahr hinweg einen wunderbaren Einblick bekommt, wie stringent man die zum Jahresbeginn vorgenommenen guten Vorsätze auch wirklich umgesetzt hat. Meine Erfahrungen des Jahr 2024 diesbezüglich waren sehr gute. Auch der Januar diesen Jahres hat sich sehr gut angelassen diesbezüglich. Bei zwei von 3 Tagesaufgaben zumindest. Und bei der dritten sehe ich eindringlich, dass ich diese habe schleifen lassen und hier mehr tun muss die nächste Zeit.
Das Prinzip ist klar, oder ?
Dann unbedingt ausprobieren.
Es lohnt sich und macht sogar Spass.
Und noch 2 Kalender-Tipps.
Zum einen – Tipp Nummer 1 – mit farbigen Aufklebern markiere ich die markanten Dinge in Jahresablauf. Urlaub, Brückentage, fortbildungsbedingte Abwesenheit von zu Hause. Und sehe so viel bewusster als früher, wieviel meiner wertvollen Zeit die Praxistätigkeit oder gesellschaftliche Termine in Anspruch nehmen und wie kostbar die wenige freie Zeit ist, die einem danach zur Verfügung steht. Vor allem zeigt mir der Kalender, wo im Jahr Erholungs-Durststrecken zu überwinden sind, wo der Abstand zwischen den Urlauben besonders gross ist.
Zum anderen -Tipp Nr 2 – einmal im Monat raus aus dem Alltags-Trott. Das kann ein Museumsbesuch sein, ein Wochenend-Trip in die schöne Stadt jenseits der Landesgrenze, ein Musikkonzert, vielleicht auch eine Wanderung oder eine Fahrrad-Tour. Wer es im Kalender vorsieht und plant, der wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit auch tun. Ohne den Kalender kommt leider allzuoft das Leben dazwischen und man bleibt zu Hause. Das kann auch schön sein, aber das wahre Leben findet meistens draussen vor der Tür statt…