…ist ein so banales, dass es eigentlich nicht einmal einen Artikel wert ist.
Denn sein Inhalt ist in maximal 2- 3 Sätzen zusammengefasst.
Die 1%-Methode von James Clear, im Originaltitel „Atomic Habits“, vermittelt, wie kleine, kontinuierliche Verbesserungen zu signifikanten Veränderungen führen können. Diese Methode basiert auf der Idee der Ansammlung kleiner Gewinne, die sich über die Zeit potenzieren und somit große Erfolge ermöglichen. Ein zentrales Konzept des Buches ist die Verhaltensänderung durch das Verständnis von Gewohnheiten, die in vier Phasen ablaufen: Auslösereiz, Verlangen, Reaktion und Belohnung.
Zusammengefasst ermutigt die 1%-Methode dazu, durch kleine, machbare Schritte langfristige Erfolge zu erzielen. Wenn man über einen genügend langen Zeitraum etwas konsequent und regelmäßig macht, dann zahlen sich diese Bemühungen in signifikanter Weise aus.

Das ist jetzt etwas, was man als Binsenweisheit bezeichnen würde. Und unseren Blog WURZELSPITZE habe ich im November 2008 mit den Worten „Babyschritte“ auf den Weg gebracht.
Nichts Neues also.
Eigentlich.
Aber letztendlich haben mich die konkreten Beispiele im Buch dazu bewogen, etwas anzugehen, was ich zwar schon länger wollte, aber dann aus Trägheit dann doch nie konkret umgesetzt habe. Nämlich mittels einer Sprach-App meine Italienisch – Kenntnisse zu verbessern.
Und am Ende des Jahres kann ich sagen:
- Ich habe konsequent gelernt, ab Mitte des Jahres sogar mit 2 unterschiedlichen Apps. Tag für Tag. Und mein Italienisch ist besser geworden. Immer noch sehr rudimentär. Aber immerhin so weit verbessert, dass ich im Mai in Rom den Restaurantbesuch von Anfang bis Ende in italienischer Sprache absolvieren konnte und – AHA- Erlebnis – im Oktober in Tokyo mit einer älteren Japanerin, die ebensowenig der englischen Sprache mächtig war wie ich der japanischen, aber früher einige Jahre in Italien gelebt hatte, auf italienisch kommunizieren konnte und wir dadurch Besichtigungsmöglichkeiten bekamen auf unserer Reise, die wir ohne meine Kenntnisse niemals erzielt hätten.
Der Zeitaufwand, den ich aufgebracht habe, lag bei gerade mal ca. 5 – 10 Minuten pro Tag. Also wirklich überschaubar und auch immer absolvierbar.
Das Alles hat mich so motiviert, dass ich schon im Herbst diesen Jahres ein weiteres Projekt in Angriff genommen habe, für das ich freiwillig mindestens 15 Minuten pro Tag aufwende, weil es Spass macht sogar meinst noch ein paar Minuten länger.
Und für 2025 mir gleich 2 weitere Dinge vorgenommen habe, die ich konsequent angehen werde. Ich bin zuversichtlich, das ich dies Alles durchziehen werde und den entsprechenden Nutzen mit der Zeit davontragen werde.