DGET-Jahrestagung in Hamburg (I) – Was mir sehr gut gefallen hat …

… war der sehr engagiert vorgetragene Traumatologie- Vortrag von Prof. Andreas Filippi. Ich habe ihn in der Vergangenheit schon mehrmals gehört, aber nie so engagiert und lautstark agierend (im positivem Sinne) wie dieses Mal. Genau das, was die Zahnmedizin insbesondere bei einem so wichtigen Thema wie der Traumatologie braucht. Klare praxisrelevante Aussagen, engagiert vorgetragen.

Und worüber ich mich noch viel mehr gefreut habe. Das an der Universitätsklinik Basel in vorbildlicher Art und Weise eine Zahnmedizin auf höchstem Niveau praktiziert und vorgelebt wird. Jeder Student darf froh und dankbar sein, in solch einer Lernumgebung dentales Wissen erfahren, erleben zu dürfen. Mögen die in Basel etablierten Strukturen und vor allem auch die etablierte interdiziplinäre Vernetzung der verschiedenen Abteilungen den anwesenden universitären Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland als Ansporn dienen, es den Baselern nachzutun.

Und damit wir uns nicht missverstehen.
Mag sein, das in der Schweiz der universitäre Geldbrunnen noch fleissig sprudelt, während er in Deutschland schon längst versiegt ist. Ich bin aber dennoch der festen Überzeugung, das die Menschen (in Basel wie anderswo) den entscheidenden Unterschied machen. Daher ist es mir an dieser Stelle ein Bedürfnis zu sagen: Vielen Dank Andreas Filippi, vielen Dank Gabriel Krastl für euren Einsatz in der Sache in Vergangenheit und Gegenwart!!!! Denn noch so viel Geld alleine wird nicht den Erfolg bringen, wenn es die Menschen nicht gibt, die das Fach mit Engagement erfüllen. Und umgekehrt machen selbst unter prekären Bedingungen genau diese Menschen immer DEN Unterschied und sei es im Hilfshospital im brasilianischen Dschungel oder auf den Berghöhen des Himalayas.

Und was die Traumatologie angeht- es ist mir natürlich auch ein Anliegen, in diesem Zusammenhang auf die AcciDent App hinzuweisen, die mittlerweile in der Version 4.0 vorliegt. Ein unverzichtbarer Helfer in der Unfallnot und das für fast geschenkte 2,99 Euro.

Im Apple App-Store erhältlich.

2 Gedanken zu „DGET-Jahrestagung in Hamburg (I) – Was mir sehr gut gefallen hat …

  1. Was die beiden leisten, ist enorm. Unfassbar viele Anfragen von Patienten jeden Tag über viele Jahre hinweg zu beantworten, eine unglaubliche Leistung. Klar, die Uni-Klinik Basel ist toptoptop ausgestattet, aber die hohen Investitionen müssen die Abteilungen auch wieder einspielen, keine leichte Aufgabe. Die Entwicklung im Bereich der Traumaversorgung ist sicher langsam und zäh, ein dickes Brett. Aber die Impulse aus Basel und Würzburg sind maßgeblich in meiner Wahrnehmung.

    LG Bernard

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