Über die neueste Generation unseres Kanban – Systems unter Zuhilfename des 3D-Druckers hatte ich hier schon berichtet.

Und freue mich, das zwischenzeitlich ein paar Kollegen dieses Konzept – über das auch bei DIE3 HERRMANN KAADEN SCHRÖDER II EndoOrganisation berichtet wurde- übernommen haben.
Mit guten Ergebnissen.
Was sich mit unseren Erfahrungen deckt.
Es ist das beste System, das wir bisher in Aktion hatten.
Insbesondere die Kombination eines nicht übersehbaren und nicht versehentlich wegwerfbaren Labels, welches fest mit dem Verbrauchsmaterial verknüpft wird, macht den Unterschied zum Positiven. Das System funktioniert sogar so gut, das es gegebenenfalls die Aufkleber unserer Wawibox-Materialverwaltung überflüssig machen wird.
Seit kurzem gibt es nun eine weitere grüne Kanban-Karte.
Wofür ist diese ?
Nun, für alle Materialien, die in so grossen Mengen bestellt werden, dass eine Lagerung des Gesamtbestandes im Behandlungszimmer nicht möglich ist. In solchen Fällen wird die letzte Materialpackung im Zimmer nicht mit einer roten, sondern mit einer grünen Kanban-Karte versehen. Damit wissen wir, das das Verbrauchsmaterial noch in genügender Zahl vorhanden ist, nur nicht an diesem Ort. Der Restbestand befindet sich an anderer Stelle. An welcher verrät der Aufkleber auf der grünen Karte. Es wird dann solange aus dem Fundus aufgefüllt (und jeweils mit der grünen Karte neu getaggt) bis der letzte, mit einer roten Kanban-Karte markierte Artikel im Zimmer landet.
Was hat sich dadurch geändert ?
Es kam immer wieder mal vor, dass Artikel neu bestellt wurden, obwohl in der „Voratskammer“ noch Material vorhanden war. Der Klassiker ? Die OP-Mikroskop-Schutzhüllen sind alle, obwohl noch 1000 Stück davon im Vorrat waren.
Solche Versehnisse kommen nun nicht mehr vor.
Sehr schön.