
Kürzlich wurde ich bei einer Fortbildung nach guter Endodontie-Literatur gefragt. Und war erstaunt zu erfahren, dass sich in den Endo-Curricula noch nicht rumgesprochen hat, das „Pathways of the Pulp“ mit seinen fast 1000 Seiten für gerade mal 150 Euro einen enormen Gegenwert an Informationen zum Thema bietet.
Ich habe meine erste Ausgabe, es war die 7. Auflage, 1998 in New York auf dem GNYDM mitgenommen und fand diesen dicken Schinken für damals 130 DM sensationell. Mittlerweile sind wir bei der 12. Ausgabe angekommen und wenn man bedenkt, das ein Curri mit allen Kosten sich der 10.00 Euro Marke nähert, dann sollte der Kauf aus der sprichwörtlich Kaffeekasse gestemmt werden, so marginal ist er im Vergleich dazu.
Das Inhaltsverzeichnis liest sich wie das Who is Who der Global Endo-Community.
Aus den praxisbezogenen Kapiteln lässt sich eine Vielzahl von Tipps für das eigene Arbeiten mitnehmen.
Und – es lohnt sich, bei Amazon oder Ebay nach älteren Ausgaben zu suchen.
Denn die unterschiedlichen Kapitel wie zum Beispiel „Cleaning and Shaping of Root Canals“ wurden im Laufe der Jahre von verschiedenen Koryphäen geschrieben. Die ihre ganz individuelle Sicht der Dinge in das jeweilige Thema einfliessen lassen und so durch das Studium der verschiedenen Ausgaben ein buntes Konglomerat an Details für das eigene praktische Arbeiten sich herauskristallisiert.