An diesem Lied gibt es nichts, was nicht perfekt wäre.
Bis ins kleinste Detail.
Jede einzelne Note, Jede Instrumentierung, jede Phrasierung, der Text, der Sound, die Ausführung. Im Video erfährt man etwas über die Entstehung.
Es geht nicht besser.
1974.
England.
10cc – I m not in love.
Queen – Bohemian Rhapsody.
Jetzt Du, 2019 ?
Wie bin ich drauf gekommen ?
Weil ich letzte Woche bei Jacob Collier dieses Lied hier gefunden habe.
Moon River.
Dessen Anfang in Colliers Version dieses All Time Favorite frappant an 10 CC erinnert.
Eine „Wall of Voices“.
Und eine Interpretation, die eigenständig neben dem Original bestehen kann.
Welches natürlich legendär ist. Die Eingangssequenz des Hollywood – Films „Frühstück bei Tiffany“. Henry Mancini der Komponist. Truman Capote der Storyteller. Blake Edwards der Regisseur. Audrey Heburn als Holly Golightly. Im Kleid von Givenchi. Die im Film selbst das Lied auf der Gitarre begleitend interpretiert. Und eine Stadt, die, man betrachte nur die Kamerablicke 5th Avenue Ecke 57th damals wie heute fasziniert.
Aber zurück zu 10 CC.
Am bekanntesten vermutlich war 10 CC neben I m not in love durch Dreadlock Holiday. Das war 1978.
Von „I m not in love“ gibt es eine relativ neue Live- Version von 2011.
So sah das damals im Fernsehen aus.
Kaum zu glauben, das nur ein Jahr zuvor die Band mit irgendwas in der Mitte zwischen Bubblegum Pop und Glam Rock in den Charts zu hören war.
Da fällt mir natürlich sofort „The Sweet“ ein. Ballroom Blitz.
Und jetzt kann ich mich nicht entscheiden.
Ballroom Blitz ruft mir The Knack in Erinnerung. My Sharona. Von 1979. War aber eigentlich damals aus der Zeit gefallene Musik. Die Jungs wurden im Übrigen als die neuen Beatles in der Musikpresse und vermutlich vom Bandmanagement hochgepusht. Wegen der ausgefeilten Chorgesänge. War von Beginn an peinlich der Vergleich, das hatten die Jungs eigentlich nicht verdient, auch wenn es bei zwei Hits (der andere war „Good Girls don´t“) geblieben ist. Egal, „My Sharona“ ist ein Meisterwerk, bei seinem Erscheinen aussergewöhnlich, aber ein Hit von vielen, heute, gereift wie guter Whiskey ein perfekter geradliniger Rocksong.
Zurück in die frühen Siebziger zu dem anderen Act, den Ballroom Blitz bei mir aufblitzen lässt. T Rex. Marc Bolan Superstar. Musikbanalitäten, die sich sofort und für immer im Gehörgang festsetzen. Wer sonst hätte es sich leisten können, in „Hot Love“ die vermutlich bis heute längste Ausblende aller Zeiten in einem Hit unterzubringen. Was hätten wir von Marc Bolan (keine Ahnung, wie der andere Typ bei T Rex hiess – Hallo Google – aha – Steve „Peregrin“ Took) erwarten können, wenn er nicht viel zu früh bei einem Autounfall ums Leben gekommen wäre. Steve Peregrin überlebte ihn nur ein paar Jahre, er starb an einer verschluckten Cocktail-Tomate. Auch das typisch Siebziger.
In den Achzigern wurde Get it On gecovert von „The Power Station“, einer sogenannten Super Group, mit Robert Palmer Gesang, Tony Thompson am Schlagzeug und mit Andy und John Taylor von Duran Duran an Gitarre und Bass.
Und schon sind wir bei „Girls on Film“.
Die New Romantics.
Frühe Eighties.
Damit gings los für Duran Duran.
Dabei wollte ich eigentlich hier nur The Making of “ I m not in Love“ hier posten.
Aber so sind die Freitag Abend Youtube Video – Nächte eben.
