„50 nicht von der Hand zu weisende, ausgesucht gute Gründe, sich auf Endodontie zu spezialisieren“ – Episode 2: „KONZENTRATION!“

Die wahren Helden in der Zahnmedizin ?

Es sind Zahnärzte wie der Meckenbeurer Kollege Sepp Diemer.
Ein dentaler Zehnkämpfer. Absoluter Höchstleistungszahnmediziner.

Wie die Sportler in jedem der 10 Disziplinen Höchstleistungen erbringen, so tun dies in der Zahnmedizin engagierte Generalisten, die versuchen in der Paro, Endo, in der Zahnerhaltung, beim Zahnersatz oder in der Implantologie das Bestmögliche an Ergebnissen zu erzielen.

Zehnkämpfer sind in der Tat die Könige der Leichtathletik.
Und das ringt mir höchsten Respekt ab.

Es gibt nur einen kleinen Schönheitsfehler.

Bei den  Olympischen Spielen  hätte es der beste Zehnkämpfer in der jeweiligen Disziplin nicht einmal ins Finale des jeweiligen Solo – Wettbewerbs geschafft. Geschweige denn auf einen Medaillenrang. Der Sieger des 100 Meter-Endlaufes der Spiele 2012 in London, Ursain Bolt war mit 9,63 Sekunden  fast eine Sekunde schneller als der Sieger des olympischen Zehnkampfes Ashton Eaton mit einer Zeit von 10,46 Sekunden. Das sind im 100 Meter-Lauf Welten, die zwischen beiden Wettkämpfern liegen.

Wenn ich als von Konzentration spreche als Voraussetzung für den Erfolg in der Praxis, dann ist hier nicht die geistige Konzentration gemeint (der es selbstverständlich immer bedarf) sondern vielmehr die Konzentration auf das Wesentliche, die Beschränkung auf eben DIESE EINE Sache, die notwendig ist, um wirkliche Bestleistungen zu erbringen.

In dem ich nur diese eine Sache mache, erreiche ich zwangsläufig ein Niveau, wie ich es als Generalist, ja selbst als ein Generalist auf dem Niveau eines dentalen Zehnkämpfers nie erreichen werde. Noch einmal. Ich bewundere die Zehnkämpfer. Oder die Ironman – Profis. Aber auch der diesjährige Sieger und zweifache Champ  Jan Frodeno (Ruhepuls 36 bpm ! ) wird niemals die 42 KM Marathon Strecke unter 2 Stunden laufen. Wie letzte Woche in Wien durch Eliud Kipchoge erreicht.

Und noch was.
Auch wenn es weh tut.

Nein, es reicht nicht, dass man 80 Prozent Endo macht oder 90 Prozent Endo.
Zu dieser Erkenntnis gelangt man aber erst, wenn man besagten Schritt vollzogen hat.
Es gibt einen himmelweiten Unterschied in unserem Arbeiten, so wie es jetzt ist,  bei 100 Prozent ausschließlich  Endo gegenüber dem, was wir all die Jahre zuvor getan haben, wie wir all die Jahre zuvor gearbeitet haben.

Haben wir tolle Dinge gemacht in all den Jahren? Zweifellos.
Immer versucht, unser Bestes zu geben. Unbedingt !
Waren wir bis dato schlecht ? Nein.
Sind wir heute besser ? Vermutlich nicht. Makroskopisch gesehen.

Aber wir arbeiten besser.
Was sich in irgendeinem Bereich, auf irgendeiner Ebene auszahlen wird.

Warum ist das so ?
Warum arbeite ich soviel besser, wenn ich mich auf eine einzige Sache beschränke ?

Dazu tragen viele Faktoren bei, die wir nachfolgend aufführen und analysieren wollen. Beginnen möchte ich mit dem Schlagwort „REPETITION!“

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