3 Haselnüsse (1)

von Donald Becker

Ein Recall.

Einer der Fälle wo man nicht sicher ist, ob es gelänge, eine vollständige Ausheilung der apikalen Osteolyse zu erreichen, ist doch der periapikale Prozess schon mit deutlicher Entfernung von der Wurzel eventuell unseren Bemühungen im Hinblick auf eine mögliche extraradikuläre Infektion nicht mehr zugänglich, zumindest an 36, bei den beiden apikalen Aufhellungen an Zahn 37 sieht es weniger problematisch aus.

Der Patient zahlt die Behandlung aus eigener Tasche.
Er ist Anfang Dreissig.
Doch besser die Extraktion mit nachfolgender Implantation ?
Was soll man raten ?

Erfreulich das Ergebnis 2 Jahre nach Erstvorstellung.

 

Ein Gedanke zu „3 Haselnüsse (1)

  1. Hallo HaWi,
    „informed consent“ vorausgesetzt, wäre für mich das Implantat hier keine Alternative in Anwägung aller Vor- und Nachteile. Selbst wenn hier eine chirurgische Vorgehensweise notwendig gewesen wäre: die zahnerhaltende Variante wäre vom Eingriff her doch nicht invasiver als extraction und Implantation. Was würde Deiner Meinung nach den Zshnverlust rechtfertigen?

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