Was nun…was tun…? Saving hopeless (?) teeth?? Teil I

von Elwood Blues

Befundung Zahn 16:
Vipr. negativ, Perk. leicht positiv, Taschentiefe an 8 Messstellen: max. 2-3mm, vestibulär starker Attachmentverlust mit freiliegender Wurzeloberfläche. Lockerungsgrad 0, Brücke ca. 20 Jahre alt, Kronenränder kariesfrei, Brücke intakt.
Exponiertes Wurzelkanalsystem über mittleres bis unteres Wurzeldrittel der mb-Wurzel.
001IOC
Mehrere Zähne mit ähnlichem Attachmentverlust vestibulär in allen Quadranten, aber ohne exponiertes Kanalsystem, teilweise mit Zahnhalsfüllungen versorgt.
Die Frage der Patientin war einfach: „Was können Sie gegen den Pickel tun?“ und „Muss der Zahn entfernt werden?“
Genau diese Frage möchte ich an die geneigte Leserschaft weitergeben und bin sehr gespannt auf die Behandlungsansätze und Kommentare zu diesem Fall.
Wie würden Sie vorgehen, bzw. was wäre Ihre Therapieempfehlung an die Patientin?

2 Gedanken zu „Was nun…was tun…? Saving hopeless (?) teeth?? Teil I

  1. Lieber Elwood, ich würde ganz klar versuchen den Zahn zu erhalten – allerdings mit gründlicher Aufklärung. Denn wo liegt das Risiko? Der Verlauf der Kanäle ist auf dem Rö-Bild erkennbar. Die vorhandene Versorgung kann belassen werden, die Perkussionsempfindlichkeit und die Fistel sollten sich nach erfolgter Endo wieder zurückbilden, parodontal reizfrei. Man kann also nur gewinnen und hinzulernen. Sicherlich muss die mes.bucc. Wurzel von vestibulär angegangen und später adhäsiv verschlossen werden. So kann man auch gleich die starke Krümmung etwas entschärfen. Ungewöhnliche Situationen verlangen nach ungewöhnlichen Lösungsansätzen.
    Grüsse
    Torsten Hatzky

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