Zahlungssysteme

von Olaf Löffler

Mitunter werden wir von Patienten gefragt, ob sie nicht mit Karte bezahlen können. EC Karten oder Kreditkartenlesegeräte haben wir nicht im Einsatz. Im Moment scheuen wir eine Investition, da sich offensichtlich einiges am Markt bewegt.
Die angebotenen Geräte, Kosten und Bedingungen sind oftmals kaum zu durchschauen.
deswegen sind Tipps für Kollegen gern in den Kommentaren erwünscht.

Eine mir von Arne Neumann genannte Alternative ist iZettl. Im Internet sind einige Informationen zur Herkunft zu finden, wie hier.

Ein anderer Anbieter (Payleven) mit ähnlichem Auftritt bietet sogar 50€ Cashback an. Damit wird das Lesegerät zu ca. 50% subventioniert. Infos gibt es hier.

Weitere Anbieter sind Streetpay,

Wie sind Ihre Erfahrungen und welche Systeme haben Sie im Einsatz?

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10 Gedanken zu „Zahlungssysteme

  1. Hallo Olaf,

    den iZettle-Kartenleser habe ich hier (ohne Pinpad). Die App gibt’s im AppStore, Installation und Anschluss funktionieren problemlos bei meinem IPad. Die Zahlfunktion habe ich noch nicht getestet, da ich ja bekanntermaßen keinen Bedarf für so etwas habe. ;-) Habe ihn mir nur aus Neugier besorgt – das System macht einen stabilen und ausgereiften Eindruck. Ob sich die 2,75% pro Transaktion lohnen, kann ich nicht beurteilen.

    Herzliche Grüße aus Mainz und einen schönen Vatertag (Männertag ;-))

    Haya

  2. Hallo Herr Löffler,
    wir nutzen seit 2006 ein stationäres ec Karten System mit Mietgerät von der Firma Cardprocess. Mit dem Verfahren „ec Karte plus PIN“ bekommen wir sicher das Geld.
    Die Kosten betragen monatlich 45 – 60 Euro. Im Detail finden sich 23,08 Euro Miete, 7 ct. pro Transaktion und 0,3% vom Umsatz.
    Ca. 50 Euro kosten würden überschlagsweise entstehen bei:
    System 2,75%: 1800 Euro
    System 1,9%: 2600 Euro
    System 0,3%: 9000 Euro incl. Geräte Miete
    Sobald der zu entrichtende Betrag feststeht, wird die Information aus dem Behandlungszimmer weitergegeben. Die Rechnung ist fertig, wenn der Patient am Tresen erscheint.
    Die Zeitersparnis durch den Wegfall der Rechnungsverwaltung ist das entscheidende Argument für die Anschaffung.
    Wir nutzen das Gerät mit 2 Behandlern über 2 getrennte Konten. Die Kosten für ein zweites Konto betragen ca. 10 Euro.

    Gruß,
    Axel Blohme

  3. Hallo,
    wir haben kein Kartenzahlungsgerät. Wenn uns jemand nach Kartenzahlung fragt sagen wir: „ja“ und der Patient füllt ein Lastschriftformular aus. Bei uns erhalten die Patienten zu geschätzten 95 % die Rechnung beim Verlassen der Praxis.
    Jacqueline

  4. guten tag
    als zahnarztmann (zahnartzpraxis-oeltingsallee.de) und mensch mit ein wenig ahnung in diesem umfeld (http://paymentandbanking.com/) kann ich hier gern ein paar fragen beantworten.

    vorweg:
    ich mag die idee der smartphone-erweiterungen. was ist zu beachten:
    – diese unterstützen nicht das girocard verfahren der deutschen banken
    – unterstützt werden elv (girocard + unterschrift) und kreditkarte

    hat zur folge, dass die elv zahlungen nicht „garantiert“ sind und generell die kosten für die abwicklung verhältnismässig teuer sind. das ist der nachteil.
    der vorteil ist:
    – ihr habt keine laufenden / monatlichen kosten etc, sondern in der tat nur kosten pro zahlung

    wer also nur hin und wieder kartenzahlungen annimmt und die zudem eher kleine beträge sind, dem ist zu einer solchen lösung zu raten. wer viele kartenzahlungen hat und auch hohe beträge (4stellig) abrechnet, der sollte lieber ein terminal bei seiner hausbank beziehen. aber auch hier ist viel spiel drin und nehmt nicht das erst beste angebot.

    bei fragen, sagt bescheid

    andré

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