Hier ein Fall aus der Kategorie – Kein Kanal- von gestern.
Bei der heute 43jährigen Patientin wurde der retiniert und verlagerte 23 vor vielen Jahren aufwändig kieferorthopädisch eingestellt. Leider zeigte sich vor einiger Zeit, dass der Zahn eine ausgeprägte apikale Parodontitis entwickelt hatte.
Der (mutige) Trepanationsversuch der Zuweiserin brachte leider nicht den gewünschten Erfolg.
Zur weiteren Behandlung wurde die Patientin schlussendlich an uns verwiesen.
Nachfolgend einige Impressionen der gestrigen 60-minütigen Behandlung…

Demnächst mehr zu diesem Fall…
Immer wieder erschreckend, wie die Ausgangssituation fehleingeschätzt wird.
Uff, wie schätzt ihr denn abschließend mit der Patientin die Prognose ein?
Ich frage mich immer, wie ein Zahn nach so langer, erfolgreicher Obliteration doch noch eine apikale Parodontitis entwickeln kann. Hast du Verdachtsmomente für Entstehung der Entzündung?
Habt ihr eine Idee, wie wir den Zuweisern mit der notwendigen Vorsicht einerseits und Klarheit andererseits verdeutlichen, dass bzw. wie deutlich sie mit unzielter Suche die Prognose verschlechtern und uns teilweise das Leben erschweren?
Viele Grüße Guido