von Harald Vögele
Was mich als Behandler mit am meisten nervt, sind angeschliffene, gesunde Nachbarzähne.
Kollateralschäden?
Vielleicht. Muss das sein? Sicher nicht. Und schon gar nicht in der Häufigkeit.
Ich schreibe meinen Artikel in Anlehnung an Ha-Wi’s Artikel auf Wurzelspitze vom 29. Januar 2009. Die Interguard-Matrizen, über die Ha-Wi in diesem Beitrag geschrieben hat, gibt es seit mindestens 2007/2008. Was mich an den Interguard Matrizen etwas gestört hat, war deren Dicke und die komplizierte Sicherung nach deren Platzierung.
Meine Lieblingsmatrizen zu dem Zweck sind die FenderWedges von directa aus Schweden. 0,08mm dünne Metallplättchen, auf einem Interdentalkeil aus Plastik befestigt.
Die Keile gibt es in vier verschiedenen Dicken, die Metallplättchen darüber sind gleich.
Sie sind einfach zu positionieren und durch den Plastikkeil, der unterhalb des Kontaktpunktes liegt, stören sie nicht beim Präparieren.

Ich persönlich finde die Fenderwedges selbst in der kleinsten Größe sehr dick, da muss es schon eine ordentliche Spargellücke a’la Madonna sein um die gut reinzukriegen. Ich bevorzuge die Wedgeguards von Triodent -jetzt auch von Dentsply Palodent- weil ich diese auch sehr gut zur Füllungstherapie bei Kindern nehmen kann… Preislich tut das auf den ersten Blick schon weh mit einem Stückpreis von fast einem Euro, aber man ist schneller und sicherer unterwegs…